Verabschiedung von Dekanatskantor Hans-Rudolf Krüger

»Alles hat seine Zeit …«
Diese Worte aus dem alttestamentlichen Buch der Sprüche gelten auch für die Tätigkeit von Hans-Rudolf Krüger als Dekanatskantor.
Im 40. Berufsjahr als Kantor und nach 30 Dienstjahren in der Kirchengemeinde
und im Dekanatsbezirk Zuffenhausen geht er in Ruhestand.
Das ist Grund genug, innezuhalten und sich zu erinnern. Es ist Anlass, Danke zu sagen. Das wollen wir gemeinsam mit Hans-Rudolf Krüger im Gottesdienst am Sonntag, 17. Juli 2016, 11 Uhr in der Pauluskirche tun.
Sicherlich feiern viele mit uns diesen Gottesdienst, die in den zurückliegenden
Jahrzehnten mit Hans-Rudolf Krüger zusammen gearbeitet haben.
Nicht alle Erinnerungen können im Gottesdienst zur Sprache kommen. Das ist auch nicht das Entscheidende. Entscheidend ist, dass bei denen, die an diesem Tag zusammenkommen – oder jetzt, wenn sie diese Zeilen lesen – Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse mit Hans-Rudolf Krüger wieder lebendig werden. Entscheidend ist, dass wir gemeinsam spüren und erfahren, wie Musik unser Leben – gerade auch das geistliche Leben – begleitet und bereichert.
Als Kantor hat Hans-Rudolf Krüger dafür gearbeitet und gelebt. Daran wollen wir uns erinnern und zugleich Gott um seinen Segen für den Ruhestand bitten.
Ihr Dekan Klaus Käpplinger
Mai 2016


Liebe Zuffenhäuser, liebe Leserin, lieber Leser!
Nach 30 Dienstjahren beende ich meine Tätigkeit als Kantor in Zuffenhausen und als Dekanatskantor im Kirchenbezirk Stuttgart-Zuffenhausen zum 31. Juli 2016. Ich danke allen, die mich auf meinem musikalischen Lebensweg begleitet und zum Gelingen der Kirchenmusik hier in Stuttgart-Zuffenhausen beigetragen haben. Persönlich möchte ich mich von Ihnen im Gottesdienst in der Pauluskirche verabschieden.
Alle guten Wünsche, Gott befohlen und herzliche Grüße
Ihr Hans-Rudolf Krüger
Mai 2016

Nachruf auf Friedrich Hessel

Friedrich Hessel brachte Dinge auf den Punkt und damit auch voran. In wenigen Worten konnte er Wirkungsvolles sagen. Das war eine seiner vielen Gaben. Was er sagte, hatte Gewicht, er war ja – in gutem Sinne – eine väterliche Autorität. Immer wieder hat er die Kirchengemeinde, in der er in vielen Ämtern seit seinem 25. Lebensjahr tätig war, an die Mitte erinnert: Den Glauben an den helfenden Gott, der sich in Jesus gezeigt hat. Zum Glauben sollte Gemeinde mit ihrem Tun einladen, vom Vertrauen zu ihm sollte sie sich getragen wissen, gerade auch in schwierigen Zeiten. Er selbst hat das gelebt. Friedrich Hessel war ein Mensch, der im Evangelium zentriert war. Das spürte man bei ihm. Er wusste sich zeitlebens, am Ende auch in den schweren Zeiten seiner heimtückischen Krankheit, vom Glauben getragen. Am 21. Januar ging sein Leben zu Ende, im Glauben und Vertrauen zu Gott darf man auch sagen, wurde vollendet. 81 Jahre, das war die Zeit, die ihm gegeben war. Nun darf er schauen, was er im Leben geglaubt hat.

Pfarrer Dieter Kümmel
März 2016

Nachruf auf Dekan i.R. Emil Sautter

Am 7. Dezember starb Dekan i.R. Emil Sautter im Alter von 88 Jahren. Im Anschluss an das Theologiestudium und das Vikariat war er von 1956 bis 1963 Pfarrer in seinem Geburtsort Schalkstetten im Dekanat Geislingen. 1963 wechselte er nach Weilimdorf ins Dekanat Zuffenhausen und übernahm bis 1973 die zweite Pfarrstelle in der Stephanusgemeinde. In der Paul-Gerhardt-Gemeinde im Stuttgarter Westen war Emil Sautter geschäftsführender Pfarrer bis 1982. Anschließend bis zum Eintritt in den Ruhestand 1992 war er Dekan in Zuffenhausen. Seinen Ruhestand verbrachte er in Stuttgart-Heslach. Von dort verfolgte er interessiert die weitere Entwicklung in seinem ehemaligen Dekanat.
Wir werden die Erinnerung an den ehemaligen Prediger, Seelsorger und Dekan Emil Sautter in Ehren halten.

Dekan Klaus Käpplinger
März 2016

Nachruf auf Ursula Schury

Ursula Schury starb friedlich in der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober. Ältere werden sie noch kennen aus dem Eisen- und Spielwarenladen in der Unterländer Straße.
Von 1995 bis 2007 engagierte sie sich im Kirchengemeinderat und war lange Jahre Vorsitzende. Die Renovierung ihrer Johanneskirche war ihr ein wichtiges Anliegen. Im Gemeindedienst und für die Vesperkiche war sie aktiv. Für ihr Engagement wurde sie mit der Brenzmedaille geehrt. Sie war mit ihrem Mann viele Jahre ehrenamtlich für die
BewohnerInnen der Else-Heydlauf-Stiftung tätig.
Pfarrer i.R. Ital Schadewaldt
Dezember 2015

Verabschiedung von Sandra Hörner

Unsere langjährige Mitarbeiterin Sandra Hörner verlässt unsere Kirchengemeinde zum Jahresende.
27 Jahre war sie als Erzieherin bei uns beschäftigt. Viele Jahre davon als Leiterin des Kindergartens Güglinger Straße. Dank ihrer hohen fachlichen Kompetenz und ihrem weit über das normale Maß hinausgehenden Engagement ist Sandra Hörner eine sehr geschätzte Erzieherin, deren Wissen weit über die Grenzen Zuffenhausens hinaus gefragt ist. Deshalb bedauern wir ihren Weggang sehr und wissen zugleich, dass sie in ihrer künftigen Aufgabe als Fachberaterin Ihre Erfahrungen zum Nutzen vieler einbringen kann.
Wir danken Sandra Hörner von ganzem Herzen für Ihre großartige Tätigkeit bei uns und wünschen Ihr für die Zukunft Gottes Segen.

Dekan Klaus Käpplinger
Dezember 2015

Nachruf auf Helga Klempt

Kaum ein Ort in der Gemeinde, an dem Helga Klempt nicht präsent war und bleibende Spuren hinterlassen hat. Wo sie war, da war Energie, da war ein Lächeln, da war Freude am Leben und Liebe zu den Menschen.
Der Kirchentag in Stuttgart 1969 war der »Türöffner«. Von da ab war sie zusammen mit ihrem Ehemann Hermann aktiv im Gemeindeleben engagiert. 24 Jahre lang war sie Vorsitzende des Kirchengemeinderats. In den Jahren der Fusion der drei Kirchengemeinden, Zeiten großer Veränderung, verbunden mit Sorgen und Ängsten, da hat sie zugehört, vermittelt und fürsorglich zusammengeführt. Leiten und in vielen
Gruppen und Kreisen der Gemeinde mitarbeiten gehörte für Helga Klempt zusammen. Und Mitarbeit hieß bei ihr immer: sich mit Herzen, Mund und Händen voller Begeisterung zu engagieren. »Du stellst meine Füße auf weiten Raum«, Psalm 31,9. Dieses Gebet war ihr Leitwort, das sie erfüllt und das sie mit Leben gefüllt hat. Wo sie war, da ging es nicht kleinlich und eng zu, da war Weite, Offenheit und Großzügigkeit. Ihrem Lebensvers wollen wir auch im Angesicht des Todes trauen.
Auch da, wo wir Menschen nur Abbruch und Ende sehen, ist und bleibt bei Gott der weite Raum seiner Liebe, in dem Helga Klempt jetzt aufgehoben und geborgen ist. Jetzt soll sie schauen, was sie in ihrem Leben geglaubt hat.

Pfarrer Dieter Kümmel
September 2015