Violoncello & Orgel – eine reizvolle Kombination mit Sonaten von Camille Saint-Saens und Alexander Gretchaninoff

Am Sonntag, den 26.01. 2020, findet um 11 Uhr in der Pauluskirche wieder eine musikalische Matinée (VIOLONCELLO & ORGEL) statt.

Dekanatskantor Alexander Kuhlo hat ein weiteres Mal seinen russischen Freund, den Cellisten Alexander Osovitskiy (Hannover/St. Petersburg) zu Gast und wird mit ihm ein abwechslungsreiches Konzertprogramm, sowohl begleitend am Klavier, als auch an der Truhenorgel gestalten.

Feinste Kammermusik aus Frankreich (1. Sonate von Camille Saint-Saens, „Der Schwan“ aus dem Karneval der Tiere) und Russland (Alexander Gretchaninoff, E-Dur-Sonate op. 113) gibt es zu hören, aber auch der große Johann Sebastian Bach (Cellosonate G-Dur BW 1027) wird nicht fehlen.

Als Intermezzi der großen Mühleisen-Orgel, gespielt von Alexander Kuhlo, gibt es ebenfalls etwas Besonderes zu hören, und zwar zwei Rhapsodien über bretonische Melodien, auch von Camille Saint-Saens, mit delikaten Klangfarben fein für eine sinfonische Orgel komponiert.

Ein Programm der unentdeckten Meisterwerke, die in Zuffenhausen nun wieder zu vollem Glanz gebracht werden sollen. Es erwarten die Zuhörer 60 spannende und schnell verfliegende Minuten bester Musik.

 

Der Eintritt ist frei – Kollekte für die Kirchenmusik am Ausgang erbeten!

 

AK

Letztes BACH-Orgelkonzert von Kantor Kuhlo in Zuffenhausen – MY BEST OF BACH…am 18. Januar 2020 um 18 Uhr in der Johanneskirche

Nach seinem Dienstantritt im September 2016 begann Dekanatskantor Alexander Kuhlo unmittelbar mit einem Herzensanliegen, und zwar mit einem großen Orgelzyklus mit Musik von Johann Sebastian Bach, von dem sein späterer Komponistenkollegen Max Reger und Ludwig van Beethoven die Aussprüche geprägt haben: „Johann Sebastian Bach ist das Alpha und das Omega aller Musik“ und „Nicht Bach, Meer müsste er heißen!“.

Elf Konzerte fanden seither mit Interpretationen von Alexander Kuhlo zu den verschiedenen Gattungen der Bach´schen Orgelmusik in der gediegenen Atmosphäre der Zuffenhäuser Johanneskirche an der PLUM-Orgel mit ihren feinen kammermusikalischen Klangfarben statt und mit dem Konzert am 18. Januar will Kuhlo nun einen vorläufigen Schlusspunkt setzen und dabei seine Lieblingswerke des großen Thomaskantors und bewunderten Vorbildes noch einmal zum Klingen bringen.

Darunter sind mächtige Stücke wie Präludium und Fuge in e-Moll, aber auch virtuose Kammermusik wie die 3. Triosonate in d-Moll sowie choralgebundene Orgelmusik wie die Vorspiele „Schmücke dich, o liebe Seele“ aus den Leipziger Chorälen, „Vater unser im Himmelreich“ aus dem Dritten Teil der Klavierübung und das meditative „O Mensch, bewein dein Sünde groß“ aus dem Orgelbüchlein, aber auch die bekannte Toccata in d-dorisch, ein Feuerwerk der barocken Tastenmusik. Ein echter Ohrenschmaus, nicht nur für jeden Bach-Kenner…!

Der Eintritt ist frei und am Ausgang wird eine Kollekte für die Kirchenmusik erbeten.
Zu Beginn wird Kantor Kuhlo Gedichte von Dietrich Bonhoeffer sprechen sprechen und in seine spezielle Programmauswahl einführen.

 

AK 30.12. 2019

Festliches Weihnachtskonzert für Soli, Chor und Orchester am 2. Weihnachtsfeiertag um 17 Uhr in der Pauluskirche

Nach dem Motto "Lasst uns das Kindlein grüßen" erklingen in diesem Jahr unbekannte Kleinodien der Chorliteratur mit Kammerorchester bzw. Klavier und Instrumentalmusik von Johann Sebastian Bach etc. unter der Leitung von Dekanatskantor Alexander Kuhlo.
Es musizieren die Pauluskantorei der Kirchengemeinde und deren Weihnachtschörle, das Orchester „CONCERTO TÜBINGEN“ mit dessen Konzertmeisterin Benedetta Costantini sowie Peter Lorenz an der Orgel/Klavier ein stimmungsvolles Werk des Fuldaer Domdechanten Heinrich Fidelis Müller mit wunderbaren Choralsätzen und fein ziselierten Chören im Wechsel mit dem Tenor-Solisten. Auch eine melodiöse Sopran-Arie („Sehet, welch eine Liebe“) ziert das nahezu volkstümliche, aber in seiner Schlichtheit meisterhafte Oratorium op. 5. Zu Beginn erklingt Johann Sebastian Bachs virtuoses und weihnachtlich-festliches Konzert für zwei Klaviere und Orchester in C-Dur BWV 1061 mit Alexander Kuhlo und Evgenia Sheykhet als Solisten. Die kürzeren chorischen Intermezzi stammen aus der Feder von Max Gulbins (nach Eichendorffs „Weihnachtsgedicht „Markt und Straßen stehn verlassen“) und dem französischen Opernmeister Jules Massenet, ein „Noel“ für Frauenchor und Klavier, das in seiner französischen Klangdelikatesse den Zauber von Weihnachten wunderbar in Musik widerspiegelt.

Alles in Allem ein Programm, das sich jeder Musikliebhaber gönnen sollte, um das Weihnachtsfest im Herzen aufleuchten und Klang werden zu lassen!

Eintrittskarten regulär an der Abendkasse für 15 € / 12 € (ab 16.30 Uhr) oder ab 9. Dezember 2019 im Vorverkauf für 13 € / 10 € im Weltladen Zuffenhausen, bei Möbel Kull in der Marbacher Str. 48-52 oder per Mail bei Kantor Kuhlo (Alexander.Kuhlodontospamme@gowaway.elkw.de).

 

MITSING-GOTTESDIENST am 15. Dezember 2019 um 11 Uhr in der Pauluskirche

Es wird ein Mitsing-Gottesdienst sein, in welchem die neuen Lieder des landeskirchlichen Liederbuches „Wo wir dich loben wachsen neue Lieder…Plus“ mit Unterstützung eines gemeindlichen Musikteams (Gesang, Percussion und Klavier) unter Leitung von Kantor Alexander Kuhlo gesungen und vorgestellt werden sollen. Jede/r Sangesbegeisterte darf sich dazu um 10.30 Uhr zum gemeinsamen Ansingen in der Pauluskirche einfinden. Dieser Gottesdienst ist besonders für Familien mit Kindern und Freunde der popularen Kirchenmusik (Sacro-Pop) geeignet.

Adventskonzert am 1. Dezember 2019 um 17 Uhr

Dekanatskantor Alexander Kuhlo hat mit seinen Bläserinnen und Bläsern vom Posaunenchor auch in diesem Jahr wieder ein besonderes Programm zum Zuhören und Mitsingen für den ersten Adventssonntag unter dem Motto „Die Nacht ist vorgedrungen" (Jochen Klepper) vorbereitet.

Ausgewählte Bläserkompositionen aus der Zeit der Alten Meister (Claudio Monteverdi, Suite II), aber auch ein  spätromantisches Meisterwerk von Richard Strauss („Feierlicher Einzug") sowie moderne Bläsermusik von Christian Sprenger (über „Die Nacht ist vorgedrungen"), Filmmusik (Gabriellas Song aus dem Film „Wie im Himmel") und das quirlige „Feliz navidad" (im Satz von Ulrich Nonnenmann) hat Kuhlo für dieses Adventskonzert ausgewählt.

Er selbst wird zwei Sätze (ein stimmungsvolles romantisches Adagio und das verheißungsvolle, festliche Finale) aus der 2. Orgelsonate in f-Moll op. 18 von Max Gulbins an der Mühleisen-Orgel interpretieren.

Bekannte Adventslieder (und Weihnachtslieder) sowie ein Kanon zum Mitsingen sollen die anwesende Zuhörerschaft am Konzert teilhaben lassen und auf die beginnende Adventszeit besinnlich und festlich einstimmen.

 

MOZART-REQUIEM UND SALIERI-SINFONIA am Ewigkeitssonntag in der Pauluskirche Zuffenhausen - ein großes Chor- und Orchesterkonzert der besonderen Art!

60 Choristen der Pauluskantorei, 25 Orchestermusiker vom Orchester CONCERTO TÜBINGEN und 4 Gesangssolisten (zwei Gastsänger der Spitzenklasse aus Berlin) und 1 Rezitator (Rudolf Guckelsberger) bereiten für So., den 24. November 2019, um 17 Uhr für das große Chor- und Orchesterkonzert mit dem berühmten "Requiem in d-Moll KV 626" von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) und als Pendant dazu die "Sinfonia Veneziana in D-Dur" von Antonio Salieri (1750-1825) für ein großes Publikum in der Zuffenhäuser Pauluskirche vor.

Die einmalige Programmzusammenstellung von Kantor Alexander Kuhlo, die auch von den ausgewählten Texten S. Kierkegaards, Thomas Manns und Robert Walsers von Rezitator Rudolf Guckelsberger mitgetragen wird, setzt sich musikalisch nicht nur mit der Frage nach der Vergänglichkeit des Menschen und dem Tod ("als dem Schlüssel zu unserer wahren Glückseligkeit" - W. A. Mozart) auseinander, sondern gibt in der frühlingshaften Sinfonie Salieris, des damailigen Gegenspielers von Mozart (man erinner sich an den Amadeus-Film aus den 80er Jahren) zugleich einen wunderbaren Ausblick auf die Ewigkeit Gottes, die eine lichtvolle zu sein scheint, wenn man den Klängen Salieris glauben darf.

Viele ProjektsängerInnen sind seit Ostern zum Zuffenhäuser Chor dazugekommen und viele Sponsoren aus der Region sowie die eigene Kirchengemeinde unterstützen dieses besondere Konzertvorhaben, so dass ein Besuch zu empfehlen ist.

Das gesamte Programm wird ca. 80 Minuten dauern.

Eintrittskarten gibt es zu 16€ /14 € ermäßigt / 8 € für Bonus Card-Inhaber an der Abendkasse ab 16:30 Uhr - 14 € / 12€ im Vorverkauf.  

 

Der Vorverkauf für dieses Konzert beginnt ab Montag, 4.11., an folgenden Vorverkaufstellen:

Weltladen Zuffenhausen, Besigheimer Str. 19, Tel.: 8821345

Möbel Kull, Marbacher Str. 48-52, Tel.: 0711-875393

Kantor Kuhlo (nur per Mail unter: Alexander.Kuhlodontospamme@gowaway.elkw.de)

Für Rückfragen steht Alexander Kuhlo (Tel.: 0151-64625963) gerne zur Verfügung.

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AK

STUTTGARTER ORGELMATINÉE PLUS am 10. November 2019 in der Pauluskirche

Die Feuerbacher Pianistin Hannah Choi, die aus Südkorea stammt und dort auch Klavier studiert hat, vervollkommnete ihre pianistischen Studien in Stuttgart, u.a. bei Prof. Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und konnte von Kantor Alexander Kuhlo für ein Klavierrecital in der Pauluskirche Zuffenhausen gewonnen werden.

Sie hat ihr Programm überschrieben mit: Die drei großen B..., also Klaviermusik von J. S. Bach, L. van Beethoven und J. Brahms. Alle drei Komponisten sind sich zwar nie persönlich begegnet, aber dennoch hängt ihre Musik doch innerlich irgendwie zusammen und leitet sich voneinander ab. Dieses will Hannah Choi mit einem bekannten Choralvorspiel von Bach (Jesus bleibet meine Freude), einem schwärmerischen langsamen Satz aus der 3. Klaviersonate f-Moll von Brahms und der berühmten Appassionata-Sonate in f-Moll op. 57 von Beethoven klanglich verdeutlichen.

Ein Hörgenuss für jeden Liebhaber klassischer Klaviermusik bei dieser in diesem Jahr letzten Matinée-Veranstaltung in Zuffenhausen!

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AK 10/2019

Das erste Kantorenjahr in Gemeinde, Dekanat und Kirchenkreis

»Bald siehst du, wenn der Schleier fällt, den blauen Himmel unverstellt, herbstkräftig die gedämpfte Welt in warmem Golde fließen.«
Mit Worten des schwäbischen Dichters Eduard Mörike beginne ich in den sonnenglühenden Herbsttagen meinen Rückblick auf das vergangene Jahr gemeinsamen Musizierens in unserer Kirchengemeinde.
Als ich im September 2016 bei Ihnen, liebe Zuffenhäuser Gemeindeglieder, nach fast fünf Jahren als Kreiskantor im ländlichen Westerwald meinen Dienst als neuer Dekanatskantor in der Nachfolge von Hans-Rudolf Krüger antrat, traf ich zum einen auf vielfältige berufliche Herausforderungen, aber vor allem auch auf Sie, die musikbegeisterten und musikliebenden Menschen in allen kirchenmusikalischen Ensembles und in der Gemeinde.
Seither strebe ich mit Ihnen bewusst das an, was auch meinem großen Vorbild im Kantorenamt, Johann Sebastian Bach, in seinem »Entwurf einer wohlbestallten Kirchenmusik« von 1730 wichtig war: eine
Kirchenmusik, die sich einerseits an den liturgischen Gegebenheiten vor Ort, den Bedürfnissen der Menschen in der Gemeinde und den Vorstellungen der vorhandenen Pfarrerschaft orientiert. Aber nicht zuletzt versucht sie auch immer wieder neu, den hohen Qualitätsmaßstäben, für die Bach zeitlebens eingetreten ist, gerecht zu werden.
Ein großer Schatz der Kirchenmusik in Zuffenhausen ist das vorhandene Instrumentarium, allen voran die große Mühleisenorgel: ein Meisterinstrument, welches ich seitdem versucht habe, in den zahlreichen Orgelmatineen und unterschiedlichen Gottesdiensten angemessen zum Klingen zu bringen. Im neuen Jahr möchte ich mit dem Themenkonzept »Orgel Plus ...« (Instrument oder Singstimme) noch mehr Menschen dafür gewinnen, den wunderbaren Klangfarben und dem tiefen Sinngehalt der Orgelmusik zu lauschen.
Dabei gilt für mich die Überzeugung des Malers Max Beckmann aus dem Jahr 1938: »Die Kunst dient der Erkenntnis, nicht der Unterhaltung.«
In diesem Sinne ist auch mein integraler Bach-Orgelkonzertzyklus zu verstehen, den ich seit Februar 2017 in der Johanneskirche gestalte und der 2018 seine kontinuierliche Fortsetzung erfährt. Immer wird dabei der interessierte, offene Zuhörer durch konzentrierte Einführungen eingestimmt, soll er doch selbst die Schönheiten dieser großartigen Musik erleben – wie Johann Nikolaus Forkel, Bachs erster Biograph, über die Bach’schen Triosonaten für Orgel schrieb: »Von ihrer Schönheit kann man nicht genug sagen.«
Charakteristisch und vielfältig zugleich ist die Fülle der unterschiedlichen Gottesdienstformen in Zuffenhausen, wenn ich an die vielen Themengottesdienste, mittendrin-Gottesdienste, musikalischen
Gottesdienste, Familiengottesdienste etc. denke, die ich seit her erleben und mitgestalten durfte.
Der größte Schatz sind für mich die Menschen in den kirchenmusikalischen Ensembles: die begeisterungsfähigen SängerInnen der Pauluskantorei, die BläserInnen im Posaunenchor, aber auch die Kinder im Dietrich-Bonhoeffer-Kinderhaus, wo ich allwöchentlich ein Singeangebot mache und dieses an die Kinder aus den verschiedenen Nationen und Religionen herantrage; darüber hinaus die alten Menschen im Samariterstift und nicht zuletzt Sie, die Gemeindeglieder an den drei Gottesdienstorten Paulus-, Johannes- und Michaelskirche.
Mein ganzes Engagement und künstlerisch-pädagogisches Können wurde im ersten Amtsjahr von den Menschen reichlich belohnt.
Dafür gilt es, einen herzlichen Dank auszusprechen, und zwar all denjenigen, die im vergangenen Jahr die Proben, Gottesdienste und Konzerte so fleißig und begeistert besucht und damit deutlich gemacht haben, wie wichtig, wie wesentlich, wie wunderbar evangelische Kirchenmusik auch heute – rund 270 Jahre nach Johann Sebastian Bach – Menschen für das Evangelium Jesu Christi zu gewinnen vermag.
So werde ich auch in Zukunft weiter an meiner eigenen Form der Verwirklichung einer »wohlbestellten Kirchenmusik« im Sinne Bachs in Zuffenhausen arbeiten, immer im Dialog mit dem Dekan, den Pfarrern, den kirchenmusikalischen Ensembles und den Kantorenkollegen im Kirchenkreis Stuttgart, mit denen ich zusätzlich noch den Stuttgarter C-Kurs zur Nachwuchsförderung unterrichtend durchführe.
Die große Aufgabenfülle hier in Stuttgart, die Verantwortung für die Gemeinde und das Dekanat im Bereich der Kirchenmusik, der interreligiöse Dialog in Zuffenhausen, die Kooperation mit dem Kirchenkreis, aber auch die dafür notwendige Zeit der inneren Ruhe, kontemplativen Sammlung und eigenen Ausgeglichenheit sind und bleiben für mich auch nach einem Jahr im Amt weiterhin Herausforderung und Chance zugleich, die mein Leben reich machen und erfüllen.
Das gelingt am allerbesten, wenn Sie – egal ob haupt-, neben- oder ehrenamtlich Mitarbeitende oder auch jedes einzelne Gemeindeglied – mich dabei nach Kräften unterstützen und inspirieren, wie ich es bis dato schon oft erfahren durfte und hoffentlich zukünftig weiter erfahren werde.
Ich schließe meinen Rückblick mit einem Zitat von Johann Sebastian Bach, das den Sinn einer wahren und ausstrahlungskräftigen Kirchenmusik zeitlos umschreibt: »... damit diese eine wohlklingende Harmonie gebe zur Ehre Gottes und zulässiger Ergötzung des Gemüts ...!«
Auf gemeinsames Musizieren – SOLI DEO GLORIA – freut sich

Ihr Kantor Alexander Kuhlo

Alexander Kuhlo stellt sich vor

© privat

Alexander und Marit Kuhlo

»Liebe Mitarbeiter am Psalm 150«
So pflegte mein in Bläserkreisen berühmter Urgroßvater, »Posaunengeneral« Johannes Kuhlo (1856-1941), die Menschen in seinem Umfeld gerne anzusprechen und wies damit gleich auf den geistlichen Auftrag seiner lebenslangen Bemühungen um die »musica sacra« hin, zumal auch die Blechblasinstrumente in diesem Psalm eine ganz besondere Rolle spielen.
So möchte ich zu meinem Dienstantritt auch Sie freundlich ansprechen. Als Urenkel von Johannes Kuhlo habe ich die Ehre, ab September zusammen mit meiner Frau Marit, die mich als Sopranistin in meiner kirchenmusikalischen Arbeit tatkräftig unterstützt, bei Ihnen in der Gemeinde und im Kirchenkreis Stuttgart in der Nachfolge von Hans-Rudolf Krüger als neuer Dekanatskantor wirken und leben zu dürfen. Welch eine Freude!
Aufgewachsen und studiert in Hannover, aus einem musikalisch vorgeprägten Elternhaus kommend, trat ich nach absolviertem A-Studium und weiteren Orgelstudien bei Prof. Daniel Roth (Paris, Frankfurt/Main) meine erste hauptamtliche Kantorenstelle in Reichenbach im sächsischen Vogtland an. Danach folgten Stationen in Göttingen als Kirchenkreiskantor mit Schwerpunkten in der C-Ausbildung und chorischer Projektarbeit, der Aufstieg in eine A-Stelle als Kreiskantor im Ev. Kirchenkreis Altenkirchen mit großen Chorkonzerten (Fauré-Requiem, Keiser-Weihnachtsoratorium, Puccini-Messe, Mozart- und Haydn-Messen und Rutter-Te Deum) und einem integralen Bach-Orgelzyklus. Nun, mit 45 Jahren, dürfen meine Frau und ich zu Ihnen in die Kirchengemeinde Zuffenhausen kommen. Ich freue mich auf die Begegnungen und die Zusammenarbeit. Dazu gehören natürlich die bestehenden Ensembles Kantorei und Posaunenchor, die Weiterführung der Konzertreihe Stuttgarter Orgelmatinee und die Tradition der Chorkonzerte am 2. Weihnachtsfeiertag,  diesmal mit einem Bach-Vivaldi-Programm. Aber nicht nur die sinnvolle Fortsetzung der Arbeit meines Vorgängers ist mir ein Anliegen, sondern auch das Setzen eigener musikalischer Akzente und Schwerpunkte im konzertanten Bereich sowie die musikalische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Zunächst einmal möchte ich jedoch eines – ankommen. Dazu gehören viele Besuche, das Gestalten der wöchentlichen Proben und Gottesdienste, Gespräche mit den Kollegen in den Gemeinden des Dekanatsbezirks und im Kirchenkreis u.v.m.
»Cantate et gaudete ad magnam gloriam Dei!« – Singet und freuet euch zur großen Ehre Gottes! Da ich meine kirchenmusikalische Arbeit vor allem als Dienst für Gott und an den Menschen verstehe, freue ich
mich darauf, dies nun mit Ihnen tun zu dürfen, und lade herzlich zum Mitsingen und Mitblasen in Kantorei und Posaunenchor ein. Meine Frau und ich sind im besten Sinne neugierig auf Sie und die Gemeinde.
Meine Frau arbeitet seit August beim katholischen Stadtdekanat und wird sich als Sängerin vielfältig in die Gemeindearbeit und bei Konzerten mit einbringen.
Es ist unser Wunsch, endlich im Leben da anzukommen, wo wir beruflich und privat eine Heimat finden können. Dieser Wunsch ist jetzt in Erfüllung gegangen.
Um mit einem Bach-Zitat zu schließen, welches mich sehr bewegt und berührt: »NB. Bey einer andächtig Musig ist allezeit Gott mit seiner Gnaden Gegenwart« (Notiz von J. S. Bach bei. 2. Chronik 5,13). Möge sich dies in meiner Stuttgarter Kantorenzeit immer wieder ereignen!


Alexander und Marit Kuhlo
September 2016