FORTSETZUNG ORGELMATINÉE-REIHE IN ZUFFENHAUSEN - Orgelwerkstatt "Tschechien" -

Dekanatskantor Alexander Kuhlo startet am Sonntag, den 27.1.2019 um 11 Uhr mit einer "Orgelwerkstatt" zum Thema Orgellandschaft Böhmen/Tschechien und setzt damit die traditionelle Konzertreihe "Stuttgarter Orgelmatinée" mit einem neuen Format fort.

Anhand der ausgewählten Werke von Cernohoyský, Dvorák, Smetana, Eben, Janacek u.a. möchte Kuhlo in lockerer Weise erläuternd und interpretierend den interessierten Zuhörern auf der Orgelempore der Pauluskirche in Zuffenhausen mit den Registern der Mühleisen-Orgel die Orgellandschaft "Tschechien" näher bringen und ans Herz legen.

In kurzweiligen 40 Minuten (mit einem geistlichen Impuls zu Beginn durch Pfarrer Ital Schadewaldt) werden die Besonderheiten der tschechischen Orgelmusik aufgezeigt und formale Schönheiten der abwechslungsreichen Orgelmusik zum Klingen gebracht und damit verständlich gemacht. Insbesondere die Wahl der Klangfarben (Registern) bei den jeweiligen Stücken wird demonstriert, so dass ein tieferer Einblick in Orgelmusik möglich sein kann.

Aufgelockert werden die verschiedenen Orgelstücke durch "Biblische Lieder" von Antonin Dvorák, gesungen von der Sopranistin Marit Kuhlo.

Der Eintritt zu diesem neuen Format in der altbewährten Konzertreihe ist nach wie vor frei, Kollekte am Ausgang wird erbeten - herzliche Einladung!

Alexander Kuhlo

Adventskonzert des Posaunenchores am Sonntag, den 02. Dezember 2018, um 17.00 Uhr in der Pauluskirche

Es wird mit unserem Kantor und Chorleiter Alexander Kuhlo am Pult in diesem Jahr wieder ein besonderes Posaunenchorkonzert werden.

Er hat wunderschöne Bläserkompositionen aus der Zeit der Alten Meister (M. Franck, J. Eccard, S. Scheidt u.a.), aber auch spätromantische Orgelmusik und moderne Bläsermusik von Christian Sprenger („Es ist ein Ros“), Ingo Bredenbach („Wie soll ich dich empfangen“), ein anglikanisches Christmas Carol („Hark the herald angels“) und amerkanische Weihnachtsklassiker wie „Rudoph the rednoised reindeer“ und das berühmte „One moment in time“ von Whitney Houston für dieses Adventskonzert ausgewählt.

Diese haben wir mit großer Freude erarbeitet, um sie beim Konzert zu präsentieren.

Auch bekannte Advents- und Weihnachtslieder sowie ein Taizé-Kanon („Magnificat“) zum Mitsingen sollen die anwesende Gemeinde aktiv am konzertanten Geschehen teilhaben lassen.

Aber auch Kuhlo selbst wird mit der virtuosen G-Dur-Toccata von Théodore Dubois und der h-Moll-Toccata von Eugène Gigout die „Königin der Instrumente“ in adventlichem Glanz erstrahlen lassen.

Dekanatskantor Alexander Kuhlo

Großes Chor- und Orchesterkonzert am 2. Weihnachtsfeiertag

 

Die berühmte Hirtenkantate (2. Teil) aus dem weltbekannten »Weihnachtsoratorium« BWV 248 von Johann Sebastian Bach wird in diesem Jahr kombiniert mit dem nahezu vergessenen »Dialogus der Geburt Jesu Christi« des Bach’schen Zeitgenossen und Opernkomponisten Reinhard Keiser, den Bach sehr geschätzt hat und dessen Musik zwar opernhafter, aber deshalb nicht geringer als die des großen Johann Sebastian klingt. Als Intermezzo wird das Doppelkonzert in c-Moll BWV 1060 für Violine, Oboe und Streicher zu hören sein. Ein barocker Ohrenschmaus zum diesjährigen Weihnachtsfest für die ganze Familie und alle Liebhaber klassischer Kirchenmusik!
Es musizieren die Pauluskantorei und das Orchester »Concerto Tübingen « (Konzertmeisterin und Solistin: Benedetta Costantini), gemeinsam mit vier renommierten Gesangssolisten aus Stuttgart und zwei Instrumentalsolisten unter der Gesamtleitung von Dekanatskantor Alexander Kuhlo.

Eintrittskarten sind an der Abendkasse ab 16 Uhr und an den üblichen
Vorverkaufsstellen erhältlich.

Neue SängerInnen, die Freude an klassischer Musik haben, sind ab
dem 27. November in den Chorproben immer dienstags,
20-22 Uhr, im Johanneshof herzlich willkommen – vor allem Männerstimmen!

Auskünfte dazu erteilt gerne Alexander Kuhlo, Tel. 0151-64 62 59 63

GEISTLICHE MUSIK AM EWIGKEITSSONNTAG

ORGEL PLUS ... VIOLONCELLO

DEUTSCH-RUSSISCHE FREUNDSCHAFT IN DER MUSIK --- ORGEL plus VIOLONCELLO in der Reihe "Stuttgarter Orgelmatinée" 139 ---

Am Sonntag, den 11. November 2018, gastiert der russische, in St. Petersburg ausgebildete Cellist Alexander Osovitskiy aus Hannover bei Dekanatskantor Alexander Kuhlo in der Pauluskirche Zuffenhausen, und zwar um 11 Uhr mit einem gut einstündigen Programm mit Musik von J. S. Bach bis D. Schostakowitsch. Die Begrüßung erfolgt durch Pfarrer i. R. Ital Schadewaldt.

Die persönliche und künstlerische Freundschaft zwischen Kuhlo und Osovitskiy findet ihren Niederschlag in Sätzen aus J. S. Bachs Cellosuite in G-Dur, die Osovitskiy solistisch vortragen wird, aber vielmehr noch in gemeinsamen Stücken von D. Schostakowitsch (Cellosonate), G. Fauré (Après un reve), P. Tschaikowsky (Valse sentimentale) und S. Rachmaninoff (die berühmte Vocalise), die differenziert von beiden Künstlern gestaltet werden.

Dekanatskantor Kuhlo ergänzt diese Werke noch mit solistischer russischer Orgelmusik von A. Glasunow (Fantaisie), A. Kurbanov (De Profundis) und dem sinfonischen Stück (Fantaisie in A-Dur) des spätromantischen Nestors der modernen französischen Orgelmusik César Franck, weil gerade dieser russisch-französische Kulturaustausch im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert eine große Rolle gespielt hat.

Ein abwechslungsreiches Programm erwartet alle Orgelfans, die sich auch im Besonderen für russische Musik interessieren, die für Kuhlo nach seiner Konzertreise nach St. Petersburg in die dortige Philharmonie noch mehr ans Herz gewachsen ist.

Der Eintritt ist wie immer frei, die Kirche ab 10.40 Uhr geöffnet und nach dem Konzert wird um eine Spende für die Kirchenmusik in Zuffenhausen gebeten.

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AK 11/2018

Rückblick BENEFIZKONZERT für den „Freundeskreis für Kirchenmusik Stuttgart-Zuffenhausen“ e.V.

Liebe Mitglieder im Freundeskreis für Kirchenmusik,
liebe Musikfreunde,

ein erwartungsvolles Schweigen stellte sich nach dem Ausläuten der Glocken zu Beginn des Benefizkonzerts in der Pauluskirche Stuttgart-Zuffenhausen am vergangenen Samstag, den 13. Oktober ein. Kommt er, oder kommt er nicht?
Als sich dann die Kirchentür öffnete und Ernst-Thilo Kalke den Raum betrat, ging ein freudiges Raunen durch die Pauluskirche und das Konzert konnte beginnen. Bis zuletzt war offen, ob Ernst-Thilo Kalke im hohen Alter von 94 Jahren (gesundheitsbedingt) am Konzert teilnehmen konnte.

Nach der Begrüßung von Dekanatskantor Alexander Kuhlo, der das Benefizkonzert in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde organisiert hatte und der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des Freundeskreises für Kirchenmusik e. V., Hans-Rudolf Krüger, hörten die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm aus dem kompositorischen Schaffen Ernst-Thilo Kalkes.
Auf dem Programm standen Werke für Klavier, Orgel solo, Gesang und Klavier, Violine und Klavier sowie Trompete und Orgel aus versch. Epochen mit den mitwirkenden Künstlern Marit Kuhlo (Sopran), Andrea-Ulrike Schneller (Orgel und Klavier), Ulrike Fromm-Pfeiffer (Violine), Klaus Pfeiffer (Trompete), Alexander Kuhlo (Klavier und Orgel) und Hans-Rudolf Krüger (Orgel).

Allein die Wahl der Titel der Kompositionen wirkte interessant und ließ die zahlreichen Besucher aufhorchen:
"Dream and Reality" (Trompete und Orgel), "When the Angels dance" (Orgel solo), 4 Tangos (Violine und Klavier),"Venezia" (Sopran und Klavier), "Mille Cherubini" (Sopran und Klavier), "A Sunny Day" (Orgel solo), "In der Abendsonne" (Klavier solo) und aus den "Vier Tageszeiten".

Das Publikum konnte ausgezeichnete Interpretationen miterleben und in der feinen Akustik der Pauluskirche hören. Die Musik des Altmeisters Ernst-Thilo Kalke (geb. 1924) sprach unmittelbar an und wurde überstrahlt vom Glanz der Abendsonne, als sich die Künstler beim lang anhaltendem Schlußapplaus unter der Kuppel versammelten und verneigten. Ein Konzert, das nachklingt und lange in Erinnerung bleiben wird.

Herzliche Grüße,

Hans-Rudolf Krüger

Das erste Kantorenjahr in Gemeinde, Dekanat und Kirchenkreis

»Bald siehst du, wenn der Schleier fällt, den blauen Himmel unverstellt, herbstkräftig die gedämpfte Welt in warmem Golde fließen.«
Mit Worten des schwäbischen Dichters Eduard Mörike beginne ich in den sonnenglühenden Herbsttagen meinen Rückblick auf das vergangene Jahr gemeinsamen Musizierens in unserer Kirchengemeinde.
Als ich im September 2016 bei Ihnen, liebe Zuffenhäuser Gemeindeglieder, nach fast fünf Jahren als Kreiskantor im ländlichen Westerwald meinen Dienst als neuer Dekanatskantor in der Nachfolge von Hans-Rudolf Krüger antrat, traf ich zum einen auf vielfältige berufliche Herausforderungen, aber vor allem auch auf Sie, die musikbegeisterten und musikliebenden Menschen in allen kirchenmusikalischen Ensembles und in der Gemeinde.
Seither strebe ich mit Ihnen bewusst das an, was auch meinem großen Vorbild im Kantorenamt, Johann Sebastian Bach, in seinem »Entwurf einer wohlbestallten Kirchenmusik« von 1730 wichtig war: eine
Kirchenmusik, die sich einerseits an den liturgischen Gegebenheiten vor Ort, den Bedürfnissen der Menschen in der Gemeinde und den Vorstellungen der vorhandenen Pfarrerschaft orientiert. Aber nicht zuletzt versucht sie auch immer wieder neu, den hohen Qualitätsmaßstäben, für die Bach zeitlebens eingetreten ist, gerecht zu werden.
Ein großer Schatz der Kirchenmusik in Zuffenhausen ist das vorhandene Instrumentarium, allen voran die große Mühleisenorgel: ein Meisterinstrument, welches ich seitdem versucht habe, in den zahlreichen Orgelmatineen und unterschiedlichen Gottesdiensten angemessen zum Klingen zu bringen. Im neuen Jahr möchte ich mit dem Themenkonzept »Orgel Plus ...« (Instrument oder Singstimme) noch mehr Menschen dafür gewinnen, den wunderbaren Klangfarben und dem tiefen Sinngehalt der Orgelmusik zu lauschen.
Dabei gilt für mich die Überzeugung des Malers Max Beckmann aus dem Jahr 1938: »Die Kunst dient der Erkenntnis, nicht der Unterhaltung.«
In diesem Sinne ist auch mein integraler Bach-Orgelkonzertzyklus zu verstehen, den ich seit Februar 2017 in der Johanneskirche gestalte und der 2018 seine kontinuierliche Fortsetzung erfährt. Immer wird dabei der interessierte, offene Zuhörer durch konzentrierte Einführungen eingestimmt, soll er doch selbst die Schönheiten dieser großartigen Musik erleben – wie Johann Nikolaus Forkel, Bachs erster Biograph, über die Bach’schen Triosonaten für Orgel schrieb: »Von ihrer Schönheit kann man nicht genug sagen.«
Charakteristisch und vielfältig zugleich ist die Fülle der unterschiedlichen Gottesdienstformen in Zuffenhausen, wenn ich an die vielen Themengottesdienste, mittendrin-Gottesdienste, musikalischen
Gottesdienste, Familiengottesdienste etc. denke, die ich seit her erleben und mitgestalten durfte.
Der größte Schatz sind für mich die Menschen in den kirchenmusikalischen Ensembles: die begeisterungsfähigen SängerInnen der Pauluskantorei, die BläserInnen im Posaunenchor, aber auch die Kinder im Dietrich-Bonhoeffer-Kinderhaus, wo ich allwöchentlich ein Singeangebot mache und dieses an die Kinder aus den verschiedenen Nationen und Religionen herantrage; darüber hinaus die alten Menschen im Samariterstift und nicht zuletzt Sie, die Gemeindeglieder an den drei Gottesdienstorten Paulus-, Johannes- und Michaelskirche.
Mein ganzes Engagement und künstlerisch-pädagogisches Können wurde im ersten Amtsjahr von den Menschen reichlich belohnt.
Dafür gilt es, einen herzlichen Dank auszusprechen, und zwar all denjenigen, die im vergangenen Jahr die Proben, Gottesdienste und Konzerte so fleißig und begeistert besucht und damit deutlich gemacht haben, wie wichtig, wie wesentlich, wie wunderbar evangelische Kirchenmusik auch heute – rund 270 Jahre nach Johann Sebastian Bach – Menschen für das Evangelium Jesu Christi zu gewinnen vermag.
So werde ich auch in Zukunft weiter an meiner eigenen Form der Verwirklichung einer »wohlbestellten Kirchenmusik« im Sinne Bachs in Zuffenhausen arbeiten, immer im Dialog mit dem Dekan, den Pfarrern, den kirchenmusikalischen Ensembles und den Kantorenkollegen im Kirchenkreis Stuttgart, mit denen ich zusätzlich noch den Stuttgarter C-Kurs zur Nachwuchsförderung unterrichtend durchführe.
Die große Aufgabenfülle hier in Stuttgart, die Verantwortung für die Gemeinde und das Dekanat im Bereich der Kirchenmusik, der interreligiöse Dialog in Zuffenhausen, die Kooperation mit dem Kirchenkreis, aber auch die dafür notwendige Zeit der inneren Ruhe, kontemplativen Sammlung und eigenen Ausgeglichenheit sind und bleiben für mich auch nach einem Jahr im Amt weiterhin Herausforderung und Chance zugleich, die mein Leben reich machen und erfüllen.
Das gelingt am allerbesten, wenn Sie – egal ob haupt-, neben- oder ehrenamtlich Mitarbeitende oder auch jedes einzelne Gemeindeglied – mich dabei nach Kräften unterstützen und inspirieren, wie ich es bis dato schon oft erfahren durfte und hoffentlich zukünftig weiter erfahren werde.
Ich schließe meinen Rückblick mit einem Zitat von Johann Sebastian Bach, das den Sinn einer wahren und ausstrahlungskräftigen Kirchenmusik zeitlos umschreibt: »... damit diese eine wohlklingende Harmonie gebe zur Ehre Gottes und zulässiger Ergötzung des Gemüts ...!«
Auf gemeinsames Musizieren – SOLI DEO GLORIA – freut sich

Ihr Kantor Alexander Kuhlo

Alexander Kuhlo stellt sich vor

© privat

Alexander und Marit Kuhlo

»Liebe Mitarbeiter am Psalm 150«
So pflegte mein in Bläserkreisen berühmter Urgroßvater, »Posaunengeneral« Johannes Kuhlo (1856-1941), die Menschen in seinem Umfeld gerne anzusprechen und wies damit gleich auf den geistlichen Auftrag seiner lebenslangen Bemühungen um die »musica sacra« hin, zumal auch die Blechblasinstrumente in diesem Psalm eine ganz besondere Rolle spielen.
So möchte ich zu meinem Dienstantritt auch Sie freundlich ansprechen. Als Urenkel von Johannes Kuhlo habe ich die Ehre, ab September zusammen mit meiner Frau Marit, die mich als Sopranistin in meiner kirchenmusikalischen Arbeit tatkräftig unterstützt, bei Ihnen in der Gemeinde und im Kirchenkreis Stuttgart in der Nachfolge von Hans-Rudolf Krüger als neuer Dekanatskantor wirken und leben zu dürfen. Welch eine Freude!
Aufgewachsen und studiert in Hannover, aus einem musikalisch vorgeprägten Elternhaus kommend, trat ich nach absolviertem A-Studium und weiteren Orgelstudien bei Prof. Daniel Roth (Paris, Frankfurt/Main) meine erste hauptamtliche Kantorenstelle in Reichenbach im sächsischen Vogtland an. Danach folgten Stationen in Göttingen als Kirchenkreiskantor mit Schwerpunkten in der C-Ausbildung und chorischer Projektarbeit, der Aufstieg in eine A-Stelle als Kreiskantor im Ev. Kirchenkreis Altenkirchen mit großen Chorkonzerten (Fauré-Requiem, Keiser-Weihnachtsoratorium, Puccini-Messe, Mozart- und Haydn-Messen und Rutter-Te Deum) und einem integralen Bach-Orgelzyklus. Nun, mit 45 Jahren, dürfen meine Frau und ich zu Ihnen in die Kirchengemeinde Zuffenhausen kommen. Ich freue mich auf die Begegnungen und die Zusammenarbeit. Dazu gehören natürlich die bestehenden Ensembles Kantorei und Posaunenchor, die Weiterführung der Konzertreihe Stuttgarter Orgelmatinee und die Tradition der Chorkonzerte am 2. Weihnachtsfeiertag,  diesmal mit einem Bach-Vivaldi-Programm. Aber nicht nur die sinnvolle Fortsetzung der Arbeit meines Vorgängers ist mir ein Anliegen, sondern auch das Setzen eigener musikalischer Akzente und Schwerpunkte im konzertanten Bereich sowie die musikalische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Zunächst einmal möchte ich jedoch eines – ankommen. Dazu gehören viele Besuche, das Gestalten der wöchentlichen Proben und Gottesdienste, Gespräche mit den Kollegen in den Gemeinden des Dekanatsbezirks und im Kirchenkreis u.v.m.
»Cantate et gaudete ad magnam gloriam Dei!« – Singet und freuet euch zur großen Ehre Gottes! Da ich meine kirchenmusikalische Arbeit vor allem als Dienst für Gott und an den Menschen verstehe, freue ich
mich darauf, dies nun mit Ihnen tun zu dürfen, und lade herzlich zum Mitsingen und Mitblasen in Kantorei und Posaunenchor ein. Meine Frau und ich sind im besten Sinne neugierig auf Sie und die Gemeinde.
Meine Frau arbeitet seit August beim katholischen Stadtdekanat und wird sich als Sängerin vielfältig in die Gemeindearbeit und bei Konzerten mit einbringen.
Es ist unser Wunsch, endlich im Leben da anzukommen, wo wir beruflich und privat eine Heimat finden können. Dieser Wunsch ist jetzt in Erfüllung gegangen.
Um mit einem Bach-Zitat zu schließen, welches mich sehr bewegt und berührt: »NB. Bey einer andächtig Musig ist allezeit Gott mit seiner Gnaden Gegenwart« (Notiz von J. S. Bach bei. 2. Chronik 5,13). Möge sich dies in meiner Stuttgarter Kantorenzeit immer wieder ereignen!


Alexander und Marit Kuhlo
September 2016