Adventskonzert am 1. Dezember 2019

MOZART-REQUIEM UND SALIERI-SINFONIA am Ewigkeitssonntag in der Pauluskirche Zuffenhausen - ein großes Chor- und Orchesterkonzert der besonderen Art!

60 Choristen der Pauluskantorei, 25 Orchestermusiker vom Orchester CONCERTO TÜBINGEN und 4 Gesangssolisten (zwei Gastsänger der Spitzenklasse aus Berlin) und 1 Rezitator (Rudolf Guckelsberger) bereiten für So., den 24. November 2019, um 17 Uhr für das große Chor- und Orchesterkonzert mit dem berühmten "Requiem in d-Moll KV 626" von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) und als Pendant dazu die "Sinfonia Veneziana in D-Dur" von Antonio Salieri (1750-1825) für ein großes Publikum in der Zuffenhäuser Pauluskirche vor.

Die einmalige Programmzusammenstellung von Kantor Alexander Kuhlo, die auch von den ausgewählten Texten S. Kierkegaards, Thomas Manns und Robert Walsers von Rezitator Rudolf Guckelsberger mitgetragen wird, setzt sich musikalisch nicht nur mit der Frage nach der Vergänglichkeit des Menschen und dem Tod ("als dem Schlüssel zu unserer wahren Glückseligkeit" - W. A. Mozart) auseinander, sondern gibt in der frühlingshaften Sinfonie Salieris, des damailigen Gegenspielers von Mozart (man erinner sich an den Amadeus-Film aus den 80er Jahren) zugleich einen wunderbaren Ausblick auf die Ewigkeit Gottes, die eine lichtvolle zu sein scheint, wenn man den Klängen Salieris glauben darf.

Viele ProjektsängerInnen sind seit Ostern zum Zuffenhäuser Chor dazugekommen und viele Sponsoren aus der Region sowie die eigene Kirchengemeinde unterstützen dieses besondere Konzertvorhaben, so dass ein Besuch zu empfehlen ist.

Das gesamte Programm wird ca. 80 Minuten dauern.

Eintrittskarten gibt es zu 16€ /14 € ermäßigt / 8 € für Bonus Card-Inhaber an der Abendkasse ab 16:30 Uhr - 14 € / 12€ im Vorverkauf.  

 

Der Vorverkauf für dieses Konzert beginnt ab Montag, 4.11., an folgenden Vorverkaufstellen:

Weltladen Zuffenhausen, Besigheimer Str. 19, Tel.: 8821345

Möbel Kull, Marbacher Str. 48-52, Tel.: 0711-875393

Kantor Kuhlo (nur per Mail unter: Alexander.Kuhlodontospamme@gowaway.elkw.de)

Für Rückfragen steht Alexander Kuhlo (Tel.: 0151-64625963) gerne zur Verfügung.

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AK

STUTTGARTER ORGELMATINÉE PLUS am 10. November 2019 in der Pauluskirche

Die Feuerbacher Pianistin Hannah Choi, die aus Südkorea stammt und dort auch Klavier studiert hat, vervollkommnete ihre pianistischen Studien in Stuttgart, u.a. bei Prof. Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und konnte von Kantor Alexander Kuhlo für ein Klavierrecital in der Pauluskirche Zuffenhausen gewonnen werden.

Sie hat ihr Programm überschrieben mit: Die drei großen B..., also Klaviermusik von J. S. Bach, L. van Beethoven und J. Brahms. Alle drei Komponisten sind sich zwar nie persönlich begegnet, aber dennoch hängt ihre Musik doch innerlich irgendwie zusammen und leitet sich voneinander ab. Dieses will Hannah Choi mit einem bekannten Choralvorspiel von Bach (Jesus bleibet meine Freude), einem schwärmerischen langsamen Satz aus der 3. Klaviersonate f-Moll von Brahms und der berühmten Appassionata-Sonate in f-Moll op. 57 von Beethoven klanglich verdeutlichen.

Ein Hörgenuss für jeden Liebhaber klassischer Klaviermusik bei dieser in diesem Jahr letzten Matinée-Veranstaltung in Zuffenhausen!

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AK 10/2019

Internationaler Gast beim Orgelkonzert in der Pauluskirche - Russische Orgelmusik mit Prof. Daniel Zaretsky (St. Petersburg)

Am Sonnabend, den 19. Oktober 2019, darf sich das Dekanat Zuffenhausen im Rahmen der Konzertreihe "BACH UM SECHS" auf einen internationalen Gast aus Russland freuen, mit dem Kantor Alexander Kuhlo durch sein Gastspiel als Konzertorganist an der Walcker-Orgel der berühmten Philharmonie in St. Petersburg im letzten Herbst freundschaftlich verbunden ist: Professor Daniel Zaretsky.

Er wird bei seinem großen Orgelkonzert an der klangfarbenreichen Mühleisen-Orgel ein umfangreiches Programm von ca. 90 Minuten spielen und dabei vor allem auch hierzulande eher unbekannte Orgelmusik seines Heimatlandes von Kuschnarew, Below und Catoire künstlerisch gestalten.

Aber auch die großen europäischen Komponisten der Vergangenheit, die Daniel Zaretsky sich in zahlreichen Meisterkursen bei berühmten europäischen Orgelprofessoren angeeignet hat, stehen auf dem anspruchsvollen Programm. Natürlich darf Johann Sebastian Bachs Orgelmusik (Präludium und Fuge C-Dur BWV 545 und Choralbearbeitungen aus dem "Dritten Teil der Klavierübung") nicht fehlen, für die sich auch Kantor Kuhlo in seinem Bach-Orgelzyklus seit 2016 besonders einsetzt, und das Salzburger Wunderkind, Wolfgang Amadeus Mozart, von welchem Zaretsky eine wunderbares Flötenuhr-Andante in F-Dur KV 616 spielen wird.

Als Gast bei diesem Konzert hat Zaretsky Kuhlo Ehefrau Marit Kuhlo als Sopranistin an der Seite, die mit ihm zusammen nach dem Erfolg in Russland im vergangenen Jahr mit ihrem Mann nun die innige und zugleich koloraturenreiche Soloarie "Et incarnatus est" aus der c-Moll-Messe und Max Regers herrliches "Wiegenlied", ein bereits weihnachtliches Stück, interpretieren wird.

Von dem spätromantischen Meister Max Reger gibt es dann noch die eindrucksvolle Toccata in d-Moll aus op. 59, so dass wirklich alle Stilepochen vom Barock bis ins 20. Jahrhundert berührt werden und mit mustergültigen Meisterwerken in diesem Konzertprogramm der Spitzenklasse vertreten sind.

Der Eintritt an der Abendkasse (ab 17.15 Uhr) kostet 10 € / ermäßigt 5 € für Schüler, Studenten, Arbeitslose, Schwerbehinderte und Bonus Card-Inhaber).

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AK 10/2019

STUTTGARTER MATINÉE am 13. Oktober 2019 mit prämierten Schülerinnen und Schülern der "Stuttgarter Musikschule"/Zuffenhausen - ein Fest der Kammermusik!

Dank der Kooperation zwischen der Stuttgarter Musikschule/Zuffenhausen (Leitung: Ulrike Fromm-Pfeiffer) und dem Bezirkskantorat in Zuffenhausen kommt es beim nächsten Matinéekonzert am Sonntag, 13. Oktober 2019, um 11 Uhr in der Pauluskirche Zuffenhausen zu einem wahren Fest der Kammermusik, das jungen aufstrebenden Talenten, die Möglichkeit zum öffentlichen Auftritt ermöglichen will.

Dekanatskantor Alexander Kuhlo an Klavier und großer Orgel hat sechs Schülerinnen und Schüler der "Stuttgarter Musikschule" zu Gast, die mit ihren Instrumenten (Flöte, Trompete, Violine, Viola und Cello) wunderbare Meisterwerke aus den verschiedenen Epochen der Musikgeschichte vom Barock bis zur Filmmusik unserer Tage ("Schindlers Liste") zum Klingen bringen werden. Da wird für jeden Musikgeschmack etwas Passendes dabei sein!

Große Komponisten haben sich die jungen, vielfachen "Jugend- Musiziert"-Preisträger für dieses besondere Konzert ausgesucht, so dass in dem einstündigen Programm Werke von Pietro Baldassari, Joseph Haydn, Max Bruch, Gabriel Fauré, Francois Borne ("Carmen-Fantasie") und John Williams ("Schindlers Liste") mit der sensiblen Begleitung durch Kantor Kuhlo vorgetragen werden, der das Programm noch durch einen eigenen musikalischen Beitrag ergänzen wird.

Der Eintritt ist frei - um eine Kollekte für die Kirchenmusik in Zuffenhausen am Ausgang wird freundlich gebeten.

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AK 10/2019

KUHLO SPIELT JOHANN SEBASTIAN BACHS CONCERTI - Integraler Bach-Orgelzyklus in der Johanneskirche XI

Es ist wieder soweit, der Zuffenhäuser Bach-Orgelzyklus wird fortgesetzt -

ein weiteres großes Bach-Orgelkonzert mit wunderbaren Konzertbearbeitungen des Leipziger Meisters, die vor Brillanz und Virtuosität nur so strotzen und das Ohr mit festlichen Klängen begeistern!

Am Sonnabend, den 21. September, um 18 Uhr gestaltet Kantor Alexander Kuhlo an der farbenreichen Plum-Orgel der Johanneskirche zum elften Mal einen reinen Bach-Konzertabend.

Dafür hat er sich die sogenannten "Concerti", also Bearbeitungen Bachs nach zeitgenössischen Vorbildern (Instrumentalkonzerte für Streichinstrumente) wie dem verehrten Venezianer Antonio Vivaldi in Italien und dem Weimarer Dienstherrn Johann-Ernst zu Sachsen Weimar für Orgel, die fast an Neuschöpfungen denken lassen, wenn man Bachs kongeniale Bearbeitungstechnik berücksichtigt.

Ein Feuerwerk der barocken Tastenmusik in Zuffenhausen, welches sowohl Kenner als auch Liebhaber der Bach´schen Orgelmusik gleichermaßen in seinen Bann ziehen wird.

Zu hören sind die Concerti in G-Dur, a-Moll, d-Moll und C-Dur und ein einzelner Concerto-Satz als fulminanter Schlusspunkt.

Das Konzert dauert ca. eine Stunde und zu Beginn begrüßt ein Zuffenhäuser Pfarrer/in und Kuhlo führt kurz in das zu Hörende ein.

Der Eintritt ist frei - Kollekte am Ausgang fürdie Kirchenmusik erbeten!

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AK 09/2019

Das erste Kantorenjahr in Gemeinde, Dekanat und Kirchenkreis

»Bald siehst du, wenn der Schleier fällt, den blauen Himmel unverstellt, herbstkräftig die gedämpfte Welt in warmem Golde fließen.«
Mit Worten des schwäbischen Dichters Eduard Mörike beginne ich in den sonnenglühenden Herbsttagen meinen Rückblick auf das vergangene Jahr gemeinsamen Musizierens in unserer Kirchengemeinde.
Als ich im September 2016 bei Ihnen, liebe Zuffenhäuser Gemeindeglieder, nach fast fünf Jahren als Kreiskantor im ländlichen Westerwald meinen Dienst als neuer Dekanatskantor in der Nachfolge von Hans-Rudolf Krüger antrat, traf ich zum einen auf vielfältige berufliche Herausforderungen, aber vor allem auch auf Sie, die musikbegeisterten und musikliebenden Menschen in allen kirchenmusikalischen Ensembles und in der Gemeinde.
Seither strebe ich mit Ihnen bewusst das an, was auch meinem großen Vorbild im Kantorenamt, Johann Sebastian Bach, in seinem »Entwurf einer wohlbestallten Kirchenmusik« von 1730 wichtig war: eine
Kirchenmusik, die sich einerseits an den liturgischen Gegebenheiten vor Ort, den Bedürfnissen der Menschen in der Gemeinde und den Vorstellungen der vorhandenen Pfarrerschaft orientiert. Aber nicht zuletzt versucht sie auch immer wieder neu, den hohen Qualitätsmaßstäben, für die Bach zeitlebens eingetreten ist, gerecht zu werden.
Ein großer Schatz der Kirchenmusik in Zuffenhausen ist das vorhandene Instrumentarium, allen voran die große Mühleisenorgel: ein Meisterinstrument, welches ich seitdem versucht habe, in den zahlreichen Orgelmatineen und unterschiedlichen Gottesdiensten angemessen zum Klingen zu bringen. Im neuen Jahr möchte ich mit dem Themenkonzept »Orgel Plus ...« (Instrument oder Singstimme) noch mehr Menschen dafür gewinnen, den wunderbaren Klangfarben und dem tiefen Sinngehalt der Orgelmusik zu lauschen.
Dabei gilt für mich die Überzeugung des Malers Max Beckmann aus dem Jahr 1938: »Die Kunst dient der Erkenntnis, nicht der Unterhaltung.«
In diesem Sinne ist auch mein integraler Bach-Orgelkonzertzyklus zu verstehen, den ich seit Februar 2017 in der Johanneskirche gestalte und der 2018 seine kontinuierliche Fortsetzung erfährt. Immer wird dabei der interessierte, offene Zuhörer durch konzentrierte Einführungen eingestimmt, soll er doch selbst die Schönheiten dieser großartigen Musik erleben – wie Johann Nikolaus Forkel, Bachs erster Biograph, über die Bach’schen Triosonaten für Orgel schrieb: »Von ihrer Schönheit kann man nicht genug sagen.«
Charakteristisch und vielfältig zugleich ist die Fülle der unterschiedlichen Gottesdienstformen in Zuffenhausen, wenn ich an die vielen Themengottesdienste, mittendrin-Gottesdienste, musikalischen
Gottesdienste, Familiengottesdienste etc. denke, die ich seit her erleben und mitgestalten durfte.
Der größte Schatz sind für mich die Menschen in den kirchenmusikalischen Ensembles: die begeisterungsfähigen SängerInnen der Pauluskantorei, die BläserInnen im Posaunenchor, aber auch die Kinder im Dietrich-Bonhoeffer-Kinderhaus, wo ich allwöchentlich ein Singeangebot mache und dieses an die Kinder aus den verschiedenen Nationen und Religionen herantrage; darüber hinaus die alten Menschen im Samariterstift und nicht zuletzt Sie, die Gemeindeglieder an den drei Gottesdienstorten Paulus-, Johannes- und Michaelskirche.
Mein ganzes Engagement und künstlerisch-pädagogisches Können wurde im ersten Amtsjahr von den Menschen reichlich belohnt.
Dafür gilt es, einen herzlichen Dank auszusprechen, und zwar all denjenigen, die im vergangenen Jahr die Proben, Gottesdienste und Konzerte so fleißig und begeistert besucht und damit deutlich gemacht haben, wie wichtig, wie wesentlich, wie wunderbar evangelische Kirchenmusik auch heute – rund 270 Jahre nach Johann Sebastian Bach – Menschen für das Evangelium Jesu Christi zu gewinnen vermag.
So werde ich auch in Zukunft weiter an meiner eigenen Form der Verwirklichung einer »wohlbestellten Kirchenmusik« im Sinne Bachs in Zuffenhausen arbeiten, immer im Dialog mit dem Dekan, den Pfarrern, den kirchenmusikalischen Ensembles und den Kantorenkollegen im Kirchenkreis Stuttgart, mit denen ich zusätzlich noch den Stuttgarter C-Kurs zur Nachwuchsförderung unterrichtend durchführe.
Die große Aufgabenfülle hier in Stuttgart, die Verantwortung für die Gemeinde und das Dekanat im Bereich der Kirchenmusik, der interreligiöse Dialog in Zuffenhausen, die Kooperation mit dem Kirchenkreis, aber auch die dafür notwendige Zeit der inneren Ruhe, kontemplativen Sammlung und eigenen Ausgeglichenheit sind und bleiben für mich auch nach einem Jahr im Amt weiterhin Herausforderung und Chance zugleich, die mein Leben reich machen und erfüllen.
Das gelingt am allerbesten, wenn Sie – egal ob haupt-, neben- oder ehrenamtlich Mitarbeitende oder auch jedes einzelne Gemeindeglied – mich dabei nach Kräften unterstützen und inspirieren, wie ich es bis dato schon oft erfahren durfte und hoffentlich zukünftig weiter erfahren werde.
Ich schließe meinen Rückblick mit einem Zitat von Johann Sebastian Bach, das den Sinn einer wahren und ausstrahlungskräftigen Kirchenmusik zeitlos umschreibt: »... damit diese eine wohlklingende Harmonie gebe zur Ehre Gottes und zulässiger Ergötzung des Gemüts ...!«
Auf gemeinsames Musizieren – SOLI DEO GLORIA – freut sich

Ihr Kantor Alexander Kuhlo

Alexander Kuhlo stellt sich vor

© privat

Alexander und Marit Kuhlo

»Liebe Mitarbeiter am Psalm 150«
So pflegte mein in Bläserkreisen berühmter Urgroßvater, »Posaunengeneral« Johannes Kuhlo (1856-1941), die Menschen in seinem Umfeld gerne anzusprechen und wies damit gleich auf den geistlichen Auftrag seiner lebenslangen Bemühungen um die »musica sacra« hin, zumal auch die Blechblasinstrumente in diesem Psalm eine ganz besondere Rolle spielen.
So möchte ich zu meinem Dienstantritt auch Sie freundlich ansprechen. Als Urenkel von Johannes Kuhlo habe ich die Ehre, ab September zusammen mit meiner Frau Marit, die mich als Sopranistin in meiner kirchenmusikalischen Arbeit tatkräftig unterstützt, bei Ihnen in der Gemeinde und im Kirchenkreis Stuttgart in der Nachfolge von Hans-Rudolf Krüger als neuer Dekanatskantor wirken und leben zu dürfen. Welch eine Freude!
Aufgewachsen und studiert in Hannover, aus einem musikalisch vorgeprägten Elternhaus kommend, trat ich nach absolviertem A-Studium und weiteren Orgelstudien bei Prof. Daniel Roth (Paris, Frankfurt/Main) meine erste hauptamtliche Kantorenstelle in Reichenbach im sächsischen Vogtland an. Danach folgten Stationen in Göttingen als Kirchenkreiskantor mit Schwerpunkten in der C-Ausbildung und chorischer Projektarbeit, der Aufstieg in eine A-Stelle als Kreiskantor im Ev. Kirchenkreis Altenkirchen mit großen Chorkonzerten (Fauré-Requiem, Keiser-Weihnachtsoratorium, Puccini-Messe, Mozart- und Haydn-Messen und Rutter-Te Deum) und einem integralen Bach-Orgelzyklus. Nun, mit 45 Jahren, dürfen meine Frau und ich zu Ihnen in die Kirchengemeinde Zuffenhausen kommen. Ich freue mich auf die Begegnungen und die Zusammenarbeit. Dazu gehören natürlich die bestehenden Ensembles Kantorei und Posaunenchor, die Weiterführung der Konzertreihe Stuttgarter Orgelmatinee und die Tradition der Chorkonzerte am 2. Weihnachtsfeiertag,  diesmal mit einem Bach-Vivaldi-Programm. Aber nicht nur die sinnvolle Fortsetzung der Arbeit meines Vorgängers ist mir ein Anliegen, sondern auch das Setzen eigener musikalischer Akzente und Schwerpunkte im konzertanten Bereich sowie die musikalische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Zunächst einmal möchte ich jedoch eines – ankommen. Dazu gehören viele Besuche, das Gestalten der wöchentlichen Proben und Gottesdienste, Gespräche mit den Kollegen in den Gemeinden des Dekanatsbezirks und im Kirchenkreis u.v.m.
»Cantate et gaudete ad magnam gloriam Dei!« – Singet und freuet euch zur großen Ehre Gottes! Da ich meine kirchenmusikalische Arbeit vor allem als Dienst für Gott und an den Menschen verstehe, freue ich
mich darauf, dies nun mit Ihnen tun zu dürfen, und lade herzlich zum Mitsingen und Mitblasen in Kantorei und Posaunenchor ein. Meine Frau und ich sind im besten Sinne neugierig auf Sie und die Gemeinde.
Meine Frau arbeitet seit August beim katholischen Stadtdekanat und wird sich als Sängerin vielfältig in die Gemeindearbeit und bei Konzerten mit einbringen.
Es ist unser Wunsch, endlich im Leben da anzukommen, wo wir beruflich und privat eine Heimat finden können. Dieser Wunsch ist jetzt in Erfüllung gegangen.
Um mit einem Bach-Zitat zu schließen, welches mich sehr bewegt und berührt: »NB. Bey einer andächtig Musig ist allezeit Gott mit seiner Gnaden Gegenwart« (Notiz von J. S. Bach bei. 2. Chronik 5,13). Möge sich dies in meiner Stuttgarter Kantorenzeit immer wieder ereignen!


Alexander und Marit Kuhlo
September 2016