Alzheimer Betreuungsgruppe

Wir sind dann mal weg

Nach über 21 Jahren hieß es Abschied nehmen für die Demenzgruppe: von der Güglinger Straße, von der Hausmeisterin Frau Müller, die uns immer unterstützt hat und auch das Unmögliche versuchte, möglich zu machen, von den Erzieherinnen des Kindergartens, mit denen wir uns den Gemeinderaum teilten. In all den Jahren pflegten wir ein gutes Miteinander und deshalb fiel uns der Abschied nicht leicht.
Seit dem 18. Juni ist unsere neue Heimat der Johanneshof. Wir fühlten uns, dank der Hausmeisterin Frau Herman, gleich willkommen geheißen und unsere Gäste waren von den neuen Räumlichkeiten sofort sehr angetan.
Wir sind froh, dass wir jetzt mehr Platz haben und nicht mehr während des Gruppenangebots umbauen müssen. Unsere Gruppe hat seit zwei Jahren eine stabile Größe von mindestens 8 bis 10 Gästen. Ich werde von fünf Ehrenamtlichen unterstützt, die sich nach ihren zeitlichen Möglichkeiten einbringen. Ohne deren Engagement wäre dieses wertvolle Angebot für Menschen mit Gedächtnisproblemen gar nicht möglich.

Wir treffen uns mittwochs und ich glaube, ich spreche für uns alle, wenn ich sage: »Wir sind eine tolle Truppe und haben viel Spaß zusammen«. Bei Kaffee und Kuchen sitzen wir zuerst gemütlich beisammen und halten ein Schwätzle. Danach trainieren wir unser Gehirn und unsere körperlichen Reaktionen im Stuhlkreis. Am meisten werden unsere Lachmuskeln beansprucht, denn ohne Spaß läuft bei uns gar nichts.Nach dem Stuhlkreis teilen wir die Gruppe und bieten verschiedene Spiele an. Zum krönenden Abschluss singen wir alte Volkslieder. Unser Ziel ist es, Herrn Krüger und seiner Kantorei Konkurrenz zu machen, aber dieser Weg wird ein weiter sein.Wenn Sie Fragen haben oder sich einfach informieren wollen, scheuen Sie sich nicht, mich zu kontaktieren.

Es grüßt ganz herzlich
KGR Eva Röhm-Blum

August 2014