
Diakonische Sozial- und Lebensberatung -
Konkrete Hilfe im Notfall
Sozialer Beratungsdienst Zuffenhausen
Ilsfelder Str. 10
70435 Stuttgart-Zuffenhausen
Tel. 87 20 06
E-Mail:
dbs-diakonie-zuffenhausen@t-online.de
www.diakonie-service.de

Dieter Edelmaier - Dipl. Sozialarbeiter, Eva Hottinger - Dipl. Sozialpädagogin, Cornelia Zaiser - Verwaltung
Sprechzeiten:
Dienstag: 14.00-17.00 Uhr
Freitag: 09.00-12.00 Uhr und nach Vereinbarung

Interview mit Dieter Edelmaier, Kreisdiakoniestelle Zuffenhausen:
"Die Kreisdiakoniestelle ist Anlaufstelle für Menschen aller Altersgruppen mit ganz unterschiedlichen Problemen und Nöten."
Herr Edelmaier, erzählen Sie uns bitte etwas über Ihre Arbeit in der Kreisdiakoniestelle.
In dieser Kreisdiakoniestelle arbeitet mit mir gleichberechtigt Erika Herberth. Sie ist Sozialpädagogin, zuständig für Weilimdorf und Feuerbach. Ich bin Sozialarbeiter, zuständig für Mönchfeld, Freiberg, Rot, Zazenhausen, Zuffenhausen und Stammheim. Frau Zaiser ist Verwaltungsmitarbeiterin. Sie nimmt auch Leute in Empfang, ist die gute Seele der Etage. Über sie gehen viele Telefonkontakte.
Die Kreisdiakoniestelle ist Anlaufstelle für Menschen aller Altersgruppen mit ganz unterschiedlichen Problemen und Nöten. Es gehört zu unserem Profil, dass wir nicht spezialisiert sind. Wir haben »offene Sprechstunden «. Wir bemühen uns um Lösungen der verschiedensten Probleme, schnell und unbürokratisch. Wir vergeben auch Termine. Und wir machen Hausbesuche bei Leuten, die nicht hierher kommen können.
Diese offenen Sprechstunden sind sehr interessant, weil wir nie wissen, was uns erwartet. Deshalb mag ich auch meinen Beruf: er ist spannend und völlig unberechenbar. Es kommen alte und junge Leute – Kinder und Jugendliche weniger, die haben ihre eigenen Zugänge über Jugendarbeit, Jugendhäuser etc.
Ich hätte erwartet, dass diese Stelle hauptsächlich für ältere Menschen da ist. Ältere Menschen bekommen Hilfe von der Diakonie.
Viele unserer Besucher sind im Alter zwischen 30 und 50 Jahren. In dieser Gruppe gibt es eine Menge Leute mit sozialen Problemen, gesundheitlicher und psychischer Art, z.B. Arbeitslosigkeit. Die Älteren haben ganz eigene Probleme: die vielen Fragen des Älterwerdens, z.B. der Übergang vom tätigen Leben in den Ruhestand, Probleme, die einhergehen mit Gebrechlichkeit, Krankheit und Versorgung im Alter.
Ist es mit Kosten verbunden, wenn man Ihre Hilfe in Anspruch nimmt?
Nein, die Beratungen sind grundsätzlich kostenlos. Wir werden finanziert vom Kirchenbezirk Zuffenhausen und erhalten Zuschüsse von der Stadt Stuttgart. Es ist ungewiss, ob und wie viel es in Zukunft sein wird. Die Gelder gehen zurück. Wir hoffen sehr, dass wir diese Arbeit mit zwei Stellen fortsetzen können. Die örtliche Nähe ist einfach wichtig. Wir kennen uns gut aus im Sozialraum. Menschen können schnell auf uns zukommen. Wir können dadurch auch präventiv tätig sein.
Offensichtlich ist es bekannt, dass man bei Ihnen Hilfe bekommt.
Ja, das ist es, vor allem durch die Mund-zu-Mund-Propaganda von Menschen, die gute Erfahrungen mit uns gemacht haben. PfarrerInnen wenden sich an uns, um gemeinsam Menschen in Not weiterhelfen zu können. Unser Bekanntheitsgrad in den Kirchengemeinden ist allerdings noch nicht sehr groß. Deshalb freuen wir uns über Gottesdienstbeteiligungen und Möglichkeiten, unsere Arbeit in Gruppen und Kreisen der Kirchengemeinde vorzustellen.
Wir bieten an:
Kur und Erholung
Diakoniestation (intern)
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Diakonie-Station Zuffenhausen (extern)